05-08-2013
Lancer II gestorven
Der Holsteiner Siegerhengst des Jahres 1988, Lancer II (v. Landgraf I-Fantus-Matador, Z.: Hans-Werner Höpcke, Todesfelde) ist vor wenigen Wochen in seiner Wahlheimat in Thüringen im Alter von 27 Jahren eingegangen

Lancer II war ein imponierender Hengst von bestem Typ, blütig und trocken. Die Nachkommen überzeugen durch großen Ehrgeiz und erstklassige Springanlagen. Er ist aus züchterischer Sicht einer der bedeutendsten Landgraf I-Söhne geworden. Seiner HLP war mittelmäßig, im Sport ist er nicht eingesetzt worden. Er deckte als Verbandshengst 1989 in Marne, 1990 in Kattrepel und ging dann von 1991 bis 1999 alös Leihhengst auf den Vogelsangshof zu Familie Hoogen nach Kevelaer/Rhld. Von 2000 bis 2003 kam er in Groß Buchwald und Siethwende zum Einsatz, ging dann zwei Jahre nach Spanien, kehrte dann weitere zwei Saisons zum Holseiner Verband zurück und ging 2008 als Leihhengst nach Luxemburg. Speziell im Rheinland vermochte er Großes zu leisten, erfuhr aber auch in Holstein eine hohe Wertschätzung. In der Größenvererbung hat er nicht immer alle Wünsche erfüllen können. Er hinterließ 30 gekörte Söhne, darunter den Körsieger Lamont, den HLP-Sieger Lancaster H und den Bundeschampion Lazio, ferner 374 eingetragene Töchter, davon 58 Staatsprämienstuten. Bei der FN wurden 867 Sportpferde eingetragen, von denen 714 Erfolge hatten. 134 davon konnten sich in S-Springen platzieren, immerhin 19 in S-Dressuren.
     
 
 
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